Chancen und Risiken nachhaltiger Direktinvestitionen und Geldanlagen

Christina Kirchhof | 02. März. 2014 | Keine Kommentare
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Bio-Produkte sind in. Verbraucher kaufen Bio-Möhren, Bio-Milch und Bio-Eier. Über Bio-Geldanlagen haben sich noch nicht so viele Verbraucher Gedanken gemacht. Die Fangemeinde wächst jedoch. Weltweit werden schon über 13 Billionen US-Dollar nach nachhaltigen Kriterien angelegt.  Das macht etwa ein Fünftel des gesamten angelegten Geldes aus. Auch in Deutschland nimmt die die Summe des Geldes zu, welches nachhaltig angelegt wurde. Es gibt ein großes Interesse an ethischen, sozialen und ökologischen Geldanlagen.

Dreiviertel des nachhaltig angelegten Geldes stammt jedoch von institutionellen Investoren, wie Stiftungen oder Staatsfonds. Die Nachfrage steigt, damit aber auch die Fragezeichen. Wie wird man denn überhaupt ein Bio-Anleger, was ist eine nachhaltige Geldanlage eigentlich und wie nachhaltig sind diese Anlagen überhaupt? Man ist verunsichert, weiß nicht was das geeignete Anlageprodukt ist oder fürchtet auf Rendite verzichten zu müssen. Bei Fondgesellschaften und Finanzprodukten ist die Unsicherheit besonders groß, denn es existieren weder gültige Standards und die Nachhaltigkeitskriterien der Fondgesellschaften sind teilweise sehr unterschiedlich. Dazu kommt, dass bei nachhaltigen Geldanlagen häufig Etikettenschwindel dahinter steckt. So werben einige „Grüne“ Finanzdienstleister damit durch Investitionen in Aufforstung mit hochwertigen Hölzern wie Teak und Mahagoni, aktiv zum Schutz von Regenwäldern beizutragen. Hohe zweistellige Renditen inklusive.

Die Wahrheit sind eintönige Plantagen, mit jungen Bäumen die kaum zur Weiterverarbeitung nutzbar sind. Die Laufzeiten der Direktinvestitionen sind sehr lang, 20 Jahre meistens, zu kurz aber für Bäume. Ein vorzeitiger Ausstieg kann für Investoren teuer werden.

Da der Markt für Direktinvestitionen zum „grauen Kapitalmarkt“ gehört, unterliegt er keiner staatlichen Kontrolle. Die Verbraucher müssen selbst einschätzen, ob ein Angebot fair, vertrauenswürdig und transparent ist. Daher sind auch die Unternehmen angewiesen, Vertrauen zu fördern und authentisch und transparent zu kommunizieren.

Das Geschäftsmodell von Ranchinvest ist einfach und für Investoren leicht zu verstehen. Sie investieren nicht in ein Finanzprodukt sondern erwerben vielmehr einen Sachwert, in diesem Falle ein Rind. Da Ranchinvest die komplette Produktionskette in seiner Hand weiß, kann es langfristige Renditen garantieren. Dazu ist die Laufzeit mit 8 Jahren vergleichsweise kurz. Die Produktionsprozesse sind leicht zu verstehen und Ranchinvest setzt auf absolute Transparenz und Authentizität. Das heißt, Probleme werden nicht verschwiegen sondern offen kommuniziert. Damit setzen sie ein Zeichen für Gewinnorientiertes Wirtschaft UND ökologisch sinnvolles und nachhaltiges Handeln.

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