Die Erhaltung des Status Quo ist keine Option – machen wir den ersten Schritt

Christina Kirchhof | 02. Mai. 2014 | Keine Kommentare
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Rinderzucht und Investment ist ein sensibles Thema, das weiß ich und das sehe ich jeden Tag auf der Facebook Seite von Ranchinvest. In der Vergangenheit ist viel Schindluder mit dem Vertrauen der Verbraucher getrieben worden, da ist es verständlich, dass vielleicht am Anfang die Skepsis überwiegt. Und das ist ja auch gut so, Verbraucher sollten sich eingehend und kritisch mit Produkten, sei es nun Nahrung oder Geldanlagen, auseinandersetzen.

Rinderzucht in 100% Weidehaltung wird nicht die Welt retten, dass weiß ich und diesem Anspruch will glaube ich auch keiner gerecht werden, nur stellt sich immer die Frage, wer macht den ersten Schritt? Nur mit dem Finger auf andere zeigen, wird ja nichts bewegen, es muss Menschen geben, die ausprobieren, die das Risiko auf sich nehmen zu scheitern oder eben zu gewinnen.

Klimakrise, Wirtschaftskrise, Nahrungskrise. Bei Klimagipfeln, Wirtschaftsgipfeln treffen sich die mächtigsten Staaten dieser Welten und machen was – sie reden. Wirkliche Taten sind bislang noch nicht gefolgt. Ziele wurden gesteckt und wieder verschoben, angepasst. Es ist aber nicht nur an Staaten etwas zu ändern sondern an den Menschen selber.

Es braucht die Macher, die Verrückten, die Vordenker und Vorreiter, um Ziele erreichen zu können. Eine artgerechte, umwelt- und klimaschonende Rinderhaltung in den USA, betrieben von einem Deutschen. Ja das klingt ein bisschen verrückt, aber verrückte, zukunftsorientierte Ideen sind besser als die ständige Kritik am Status Quo ohne das sich etwas ändert. Das kuriose ist, wir haben es in der Hand.

Innovative Landwirtschaft hat das Potenzial, die Welt zu verändern. Sie ist einer der größten Wirtschaftsfaktoren weltweit, sie ernährt Menschen und hat einen beträchtlichen Einfluss auf die Umwelt. Monokulturen, Massentierhaltung und Genveränderte Samen können daher nicht unsere Alternative für Zukunft sein. Es muss einen anderen Weg geben und dieser Weg verlangt Mut.

Wenn wir alle, Privatpersonen wie Unternehmen eingeschlossen, einen kleinen Teil dazu beitragen, die Landwirtschaft besser und nachhaltiger zu gestalten, wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht.

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