Die 7 größten Lügen zu nachhaltigen Geldanlagen

Hintergrundinformationen zu den Tricks und Motiven der nachhaltigen Finanzprodukt-Branche

liebe-investorin-lieber-investor

ich habe gestern Nachmittag an Sie gedacht und habe mich dann kurzerhand entschlossen, dieses Grußwort an Sie zu verfassen. So können die Kollegen in der Technik diese Seite endlich auf unseren Server legen und aktivieren.

Wie kommt es zu dieser Liste der sieben größten Lügen zu nachhaltigen Geldanlagen? Nicht wenige unter Ihnen haben mir ans Herz gelegt, über die unseriösen Machenschaften in der nachhaltigen Investment-Branche zu berichten und Aufklärung zu leisten. 

Und in der Tat liegt mir das sehr am Herzen. Warum? Weil ich aus den vielen Gesprächen mit Anlegern jeden Tag heraushören kann, wie wichtig das Thema für Sie persönlich ist. Viele von Ihnen haben bei Anlagen in der Vergangenheit Verluste erlitten. 

Wir versuchen also mit dieser Liste der Geldanlage-Lügen, wie mit unserem gesamten Web-Auftritt, einen messbaren und für Sie spürbaren Unterschied zu machen.

Und was genau ist der Ranchinvest-Unterschied? Anleger entscheiden sich für Ranchinvest, weil sie unser simples, bodenständiges Geschäftsmodell zu schätzen wissen. Endlich eine Geldanlage, die jeder Laie versteht.

Was macht Ranchinvest? Wir produzieren unser eigenes Bio-Angusbeef in den USA aus 100% artgerechter Weidehaltung. Unsere Premium-Steaks werden dann über eigene Onlineshops direkt an Kunden in den USA und der EU vertrieben.

Die Liste der sieben größten Lügen zu nachhaltigen Geldanlagen haben wir nicht in einer wissenschaftlichen Studie erforscht. Wir sehen uns vielmehr jeden Tag in Investoren-Gesprächen damit konfrontiert. Die aufgeführten Beispiele kommen direkt aus der Praxis. Es offenbart sich also ein intimer Blick in die Trickkiste der Finanzberater. Sie werden Dinge erfahren, die in den Wertpapierprospekten lieber unterschlagen werden.

Nehmen Sie sich die Liste zu Herzen und seien Sie vorsichtig! Wir wollen Sie und Ihr Vermögen schützen! Wie immer bedanke ich mich für Ihr Vertrauen und Ihre Treue. Der Vorstand und unser gesamtes Team sind stolz darauf, in Ihrem Auftrag tätig zu sein.

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Chairman & Chief Investment Officer, im März 2014

Anleger haben genug: Immer wieder vernichten skrupellose und gierige Anbieter dubioser, angeblich “nachhaltiger” Finanzanlagen Milliardenvermögen gutgläubiger Anleger. Zuletzt hat dies der Fall Prokon überdeutlich gemacht. Und was passiert mit den Schuldigen? In der Regel nichts. Sie kommen ungeschoren davon. Zu sehr steckt der Staat mit der Finanzlobby unter einer Decke, um wirklich hart durchzugreifen.

Dabei sind die Tricks der Branche immer die gleichen. Neu formuliert und verpackt vielleicht, neue Produktnamen, neue Websites – aber am Ende doch die gleiche Nummer, die angewendet wird.

Im Folgenden also unsere Giftliste der größten Geldanlage-Lügen:

1. Die Mär von der “nachhaltigen Geldanlage”:

Ein fragwürdiges Produkt wird als verantwortungsvolle Geldanlage verpackt

Finanzexperten wissen, dass Verbraucher in sinnhafte und sinnvolle Geldanlagen investieren möchten. Viele scheuen sich davor, in Waffen- oder Tabakwerte zu investieren, selbst bei einer vielversprechenden Rendite. Das ist auch genau der Grund, warum heute so viele fragwürdige Geldanlagen als nachhaltige Öko-Investments ausgegeben werden.

Bestes Beispiel Palmöl: Es gibt wohl kaum eine Nutzpflanze, für die so viel Regenwald abgeholzt wurde, wie für die Ölpalme. Der Orang Utan, Sumatra-Tiger und Borneo-Zwergelefant sind praktisch ausgerottet, eine Folge der Produktion des billigen Rohstoffs.

Selbst wenn entsprechende Anbieter versichern, dass Brachland für ihre Plantagen verwendet wird, so steht dennoch Palmöl für alles, was schlecht an der komplexen, industrialisierten Nahrungsmittelproduktion ist: Hoher Wasser- und Energieverbrauch, Monokulturen, Pestizide, Dickmacher.

Am Ende stehen Lebensmittel im Supermarktregal voller Zucker, Fett, Konservierungs- und Geschmacksstoffe, die langfristig gesundheitsschädlich sind. Diabetes und Krebsverursacher. Ein Produkt, das krank macht – was soll daran nachhaltig sein?

Fazit: Lassen Sie sich nicht ein X für ein U verkaufen. Selbst wenn ein Tropen-Produkt ohne die Abholzung von Regenwald hergestellt wird, handelt es sich dabei noch lange nicht um eine nachhaltige Geldanlage.

Bei Ranchinvest produzieren und verkaufen wir Premium-Steaks aus eigener 100% artgerechter, stressfreier Weidehaltung.  Keine Industrie, keine Pestizide, keine Zusatzstoffe. Klingt simpel? Ist es auch. 

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Die Wahrheit über angeblich nachhaltiges Palmöl vom Verein "Rettet den Regenwald"

Die Wahrheit über angeblich nachhaltiges Palmöl vom Verein “Rettet den Regenwald”

Gesundheitswarnung zum Thema Palmöl aus der Zeitschrift Fit for Fun

Gesundheitswarnung zum Thema Palmöl aus der Zeitschrift Fit for Fun

Gewalt gegen die lokale Bevölkerung, um Palmöl-Ernten zu schützen

Gewalt gegen die lokale Bevölkerung, um Palmöl-Ernten zu schützen

2. Wilde Prognosen um “steigende Nachfrage” und angebliche “Wachstumsmärkte”:

Wer weiß schon, was in 30 Jahren ist? Endlos-Laufzeiten & Zukunfts-Spekulationen

Sie kennen ja diese Geldanlagen in Edelhölzer. 30 Jahre Laufzeit oder Sie steigen mit einer Minirendite frühzeitig aus. Das macht auch Sinn, denn ein Baum braucht tatsächlich eine gewisse Zeit, um zu wachsen.

30 Jahre ist eine lange Zeit. Jeder, der vor 1984 geboren wurde, weiß, dass es vor dreißig Jahren noch kein Internet, dafür aber den Ostblock und Videokassetten gab. Und vor 30 Jahren behaupteten die Grünen, dass der gesamte deutsche Wald bis zum Jahr 2000 durch sauren Regen vernichtet sein wird. Sie sehen also – die Zeiten ändern sich. Prognosen, insbesondere solche, die sich auf Wald beziehen, sind durchaus mit Vorsicht zu genießen.

Wer kann also allen Ernstes über die Nachfrage nach Edelholz in 30 Jahren spekulieren? Vielleicht ist tropisches Edelholz bis dahin in der EU verboten, so wie es jetzt mit Elfenbein in den USA geschehen ist?

Ganz davon abgesehen sollten Sie sich fragen, ob Sie in ein Produkt investieren wollen, dass erst nach vielen Jahren eine Rendite erwirtschaftet. Klar, der Anbieter bezahlt Ihnen von Anfang an eine laufende Rendite, allerdings muss diese irgendwie finanziert werden (z.B. über andere Umsätze des Anbieters), denn Ihr Baum wirft ja noch nichts ab.

Mal ehrlich: Das erweckt bei dem unschuldigen Zuhörer doch irgendwie den Verdacht eines Schneeballsystems, oder nicht? Zu mindestens liegt der Verdacht nahe. Das Beispiel von Prokon gibt konkreten Anlass zu ernsthaften Bedenken.

Selbst wenn dies nicht der Fall ist, haben Sie sich laufend mit zwei großen Unsicherheitsfaktoren auseinanderzusetzen: Wirft der eigene Baum die versprochene Rendite irgendwann wirklich ab? Und: Werden „die anderen“ Einnahmequellen, aus der Ihre Renditen bis dahin bestritten wird wirklich solange Ertrag ausschütten? Fragen über Fragen.

Fazit: Selbst Anlage-Guru Warren Buffet könnte nicht prognostizieren, wie sich ein bestimmter Wert über 30 Jahre entwickeln wird. Das klingt für jeden Experten schlicht unseriös.

Bei Ranchinvest sind Anleger nur überschaubare acht Jahre mit ihrem Kapital gebunden. Ihre Rendite wird ab dem ersten Jahr aus laufenden Erträgen der Rinderherde generiert, an der unsere Investoren beteiligt sind. Die Komplexität ist so extrem gering und die Transparenz extrem hoch.

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Zweistellige Renditen einfahren und gleichzeitig den Regenwald retten – das klingt zu schön, um wahr zu sein. Handelsblatt Online zeigt, was hinter den Versprechen steckt. Das Ergebnis ist ernüchternd.

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Direktinvestment in Wald und Forst Solides Holz, unsolides Investment

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3. Der Traum von “zweistellige Renditen”:

Von außen Hui, aber der Teufel steckt im Kleingedruckten

Man fragt sich schon, wie ein Anbieter von Geldanlagen 12% oder mehr an jährlichen Renditen an seine Investoren auszahlen kann. 60% des deutschen Mittelstandes erwirtschaften laut Untersuchungen ein operatives Ergebnis vor Steuern und Zinsen von nicht mehr als 4,5%. Den Champions gelingt es, ein EBIT von 11% zu erwirtschaften.

Wie kann die Crème de la Crème des deutsche Mittelstandes stolz auf ein operatives Ergebnis von 11% sein (EBIT) und ein Anbieter alternativer Investments gleichzeitig mit 15% garantierter und Ergebnis-unabhängiger Rendite locken? Und das über zum Teil 30 Jahre? Kann das noch seriös sein? Schwer zu sagen, aber unter normalen Umständen müsste man skeptisch sein. Handelt es sich am Ende doch um ein Schneeballsystem?

Nun, der Teufel steckt wie immer im Detail. Da sind oftmals verklausulierte Formulierungen im Kleingedruckten der Verträge zu finden und es stellt sich heraus, dass mit „garantiert 15%“ eigentlich „garantiert bis zu 15%“ gemeint ist.

Oder nehmen wir die Container-Investments: 12% Rendite pro Jahr – nicht schlecht. Aber dann erhalten Sie nur 67% des einbezahlten Kapitals zurück. Also die eigentliche Rendite liegt dann eher bei 7%.

Oft wird auch die sogenannte „IRR“ (Internal Rate Of Return) angegeben, wobei es sich um einen kalkulatorischen Zinssatz handelt, nicht aber die eigentliche, ausbezahlte Rendite. Suggeriert wird aber, dass es sich um die an den Anleger ausbezahlte Rendite handelt.

Ansonsten bleiben die meisten Anbieter tiefer gehende Erklärungen schuldig. Als Anleger müssen Sie sich also selbst fragen, wie diese hohe Rendite garantiert werden können.

Interessant: Selbst der König des Schneeballsystems Bernie Madoff, traute sich über viele Jahre nicht, seinen Anlegern mehr als 10% Rendite zu versprechen, um nicht als Betrüger aufzufallen.

Fazit: Wir raten von Investments mit zweistelligen Renditen ab. Was zu gut aussieht, um wahr zu sein, ist es wahrscheinlich auch. Wir unterstellen keinem Investment-Anbieter hier falsche Absichten, auch Prokon nicht, aber manche Renditen scheinen zu hoch, um diese langfristig garantieren zu können. Da kann man dann schon mal versucht werden, in die falschen Töpfe zu fassen.

Bei Ranchinvest gehen wir von einer Renditeprognose von 4-9% pro Jahr aus. Leider können wir unseren Investoren als seriöse Unternehmer keine höhere Rendite bieten. Unsere Budgetierung basiert auf Modellen von  führenden US-Agraruniversitäten. Die von uns versprochene Rendite können wir komfortabel aus den laufenden Erträgen des Unternehmens bedienen.

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Typisches Container-Investment Angebot

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Ertragsklassen deutscher Mittelständler (Quelle: Munich Strategy Group)

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4. Wenn die versprochene “volle Transparenz” Augenwischerei ist:

Genussrechte, die nur für den Herausgeber genießbar sind

Wer hätte es für möglich gehalten, dass nur wenige Jahre nach der größten Finanzkrise aller Zeiten, schon wieder komplexe Investment-Produkte ein großes Unternehmen wie Prokon zu Fall bringen? Vor der Finanzkrise wurden an den Börsen Ramsch Hypotheken-Derivate verkauft und lösten eine weltweite Finanzkrise aus, welche die Welt in den Abgrund riss.

Bei Prokon ging es um das Finanzinstrument Genussrechte, wie bei einigen Bio-Brennstoff-Herstellern heute auch noch. Das ist ein komplexes Finanzinstrument. Wir werden jetzt nicht erklären, wie Genussrechte genau funktionieren, aber das Ergebnis spricht für sich. Der Anleger geht am Ende oft leer aus, dass steht fest.

Man sollte immer den Grundsatz beachten, nur dann zu investieren, wenn man auch versteht, was mit seinem Geld passiert. Hätten all die Prokon-Anleger gewusst, wie ein Genussrecht funktioniert und wie ihr Geld verwendet wird, hätten Sie vermutlich niemals einem Anbieter wie Prokon ihr Vermögen anvertraut.

Oder wussten Sie, dass Sie als Eigentümer von Genussrechte nicht nur an den Unternehmensgewinnen, sondern auch an dessen Verlusten beteiligt sind?

Anbieter von Anlageprodukten lieben komplexe Finanzinstrumente. Denn diese führen unweigerlich zu einem Verlust an Transparenz. Der Anleger versteht das Produkt nur zur Hälfte und kann keine kritischen Fragen stellen. Von den möglichen Risiken ahnt er meistens nichts, so treffen ihn Krisen besonders unvorbereitet.

Wenn Anleger auf einen Anbieter treffen, welcher es nur auf das Geld seiner Investoren abgesehen hat, ist das angelegte Kapital meist schon verloren.

Fazit: Finger weg von Anlagen, die Sie nicht verstehen. Machen Sie es wie Warren Buffet und andere Investoren-Legenden. Am liebsten ganz einfach.

Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: Eine Beteiligung bei Ranchinvest ist einfach. Sie tätigen ein Sachwertinvestment in unsere nachhaltige Rinder-Produktion. Keine Finanzinstrumente, keine Gimmicks. Ganz einfach eben.

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Genuss­rechte: Auch Wind­wärts stellt Insolvenz­antrag

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ARD Börse: "Genussrechte sind fast nie sicher"

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Genussrechte: Bürger, schützt euch vor Grünanlagen!

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5. Die Legende vom “bombensicheren Investment”:

Investitionen in Länder, deren politische Situation instabil ist (siehe Venezuela)

Wir alle wissen und sehen jeden Tag, was in Südamerika passiert. Venezuela brennt, Argentinien bewegt sich auf den nächsten Staatsbankrott zu. In Peru herrscht ein Populist. Und das wiederholt sich seit 100 Jahren in Schüben immer. Wer kann sich an Allende oder Castro erinnern? Was passierte mit Hugo Chavez? Sie alle sind durch Enteignungen bekannt geworden. Sie alle haben Investoren bluten lassen. Sie alle haben Milliardenvermögen vernichtet.

Sicher, ein paar Jahre geht alles gut. Aber viele Anbieter in der Edelholz-Branche sitzen ja für 30 Jahre auf Ihrem Geld. Können Sie wirklich mit hoher Sicherheit sagen, dass es in dieser langen Zeit nicht zu einer Staatskrise kommt oder Ihre Plantage politischen Unruhen zum Opfer fällt? Gut, mancher Investor geht dieses Risiko gerne ein. Gehören Sie zu dieser Gruppe von Investoren? Die Mehrheit der Deutschen wohl nicht.

Und das Problem besteht ja nicht mal im Risikoprofil an sich. Es ist ja völlig legitim, ein High Risk Produkt aufzulegen. Das Problem ist, dass diese Anlagen als sicheres Investment verkauft werden. Wie sicher kann das Investment wirklich sein? Und selbst wenn die Sachwerte versichert sind – die Versicherung bezahlt mit Sicherheit nur für den Ersatz des Sachwertes, nicht aber für Ihre Anlagesumme.

Fazit: Sicher ist nur, was auch geopolitisch abgesichert ist. Ganz sicher bieten Geldanlagen in Drittweltländern große Chancen, aber man muss schon sehr genau wissen, was man tut und es scheint problematisch zu sein, sein Kapital für 30 Jahre zu binden.

Die Betriebe von Ranchinvest befinden sich in den USA. Die USA sind nicht das gelobte Land und manche Missstände sind auch dort zu beklagen. Aber keiner wird bezweifeln, dass die USA ein stabiles demokratisches System ist und über eine Rechtssicherheit verfügt, die mit der Deutschlands zu vergleichen ist. Die USA sind die größte Wirtschaftsmacht der Welt und der größte Verbraucher von Rindfleisch. Das sind schon einigermaßen „sichere“ Grundvoraussetzungen.

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Krise in Ecuador: Polizei und Militär meutern gegen die Regierung

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Währungskrise in Argentinien: Wer kann, kauft Dollar

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VENEZUELA: Präsident droht mit Ausnahmezustand

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6. “Soziale Gerechtigkeit”, die nach Feudalherrschaft riecht:

Langfristige Benachteiligung der lokalen Gemeinschaften

Wer ein Investment anbietet, dessen Rendite durch günstige Ressourcenkosten im Ausland erst ermöglicht wird, spricht gerne defensiv davon, wie er soziale Gerechtigkeit praktiziert.  Als ob es etwas Schlimmes wäre, vom Lohn- und Kostengefälle im Ausland zu profitieren.

Nun, es geht in Wirklichkeit natürlich darum, nicht als Ausbeuter und Abzocker vom Anleger wahrgenommen zu werden. Das kommt bei deutschen Investoren nicht so gut an.

Aber Hand aufs Herz: Soziale Gerechtigkeit zu praktizieren in einem Land, dass bei weitem nicht so weit entwickelt ist wie Deutschland – das kommt einem nicht selten sehr teuer zu stehen. Einem Indio 3 Euro oder 6 Euro am Tag zu bezahlen wird in der Bilanz keine allzu große Delle verursachen.

Die Wahrheit sieht doch so aus, dass zum Beispiel Agrarland in Südamerika früher im Quasi-Besitz von Kleinbauern und Indios war, weil sie dieses über Generationen hinweg zur Versorgung genutzt hatten. Dann reißt sich die Regierung das Land unter den Nagel, rodet den Wald ab und verkauft es anschließend als Brachland an einen Finanzinvestor. Der erlaubt dann den besagten Indios für 6 Euro am Tag in der Plantage zu arbeiten, auf Land, das früher de facto ihm gehört hat. Hier von sozialer Gerechtigkeit zu sprechen ist doch absurd. Ein Mann und seine Familie, die früher unabhängig und selbständig ein einfaches, aber zufriedenes Leben gelebt haben sind nun abhängige Tagelöhner im Dienste eines europäischen Großgrundbesitzers. Soziale Gerechtigkeit? Absurd.

Wir müssen nicht nach Südamerika gehen. In Osteuropa, in der europäischen Union, passiert das Gleiche. Denken Sie zu Beispiel an Rumänien oder andere Länder, wo von Spekulanten massiv Agrarflächen gekauft werden.  Sicher, dafür werden faire Preise bezahlt. Aber langfristig wird der lokalen Wirtschaft und der lokalen Gemeinschaft geschadet.

Fazit: Man sollte Ross und Reiter beim Namen nennen. Wem soziale Gerechtigkeit etwas bedeutet, der sollte nicht aus Profit-Gedanken an einem System mitwirken, dass die lokale Bevölkerung langfristig in Elend  und Abhängigkeit stürzt. Sich als sozial gerecht zu bezeichnen, weil man dann Arbeitern aus dieser Bevölkerungsgruppe etwas mehr bezahlt als den ortsüblichen Hungerlohn zeugt von einer Doppelmoral.

Ranchinvest hält sich bewusst aus Ländern der zweiten und dritten Welt fern. Unsere Produkte sind am Ende vielleicht teurer als ein Steak bei einem Discounter, dafür wirtschaften wir mit gutem Gewissen in Ländern der ersten Welt zu vernünftigen Löhnen.

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Landraub in Südamerika

Landraub in Südamerika

Landraub in Rumänien

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7. “Ehrlichkeit” nur auf dem Papier:

Steuertricks mit Schweizer Aktiengesellschaften?

Wenn man als Investor Olivenbäume in der Schweiz kauft, sollte man sich schon fragen, seit wann sich die klimatischen Bedingungen in der Schweiz so gravierend geändert haben, dass der Anbau von Olivenbäumen möglich ist. Überhaupt befinden sich erstaunlich viele Anbieter von alternativen Investments in der Schweiz. Liegt es am Käse und an der Schokolade oder könnten unter anderem die niedrigen Steuersätze eine Rolle spielen?

Wird also im Hochsteuerland Deutschland Kapital eingesammelt, aber die Erträge aus den daraus resultierenden Geschäften versickern in Niedrigsteuerländern? Auch von holländischen Holding-Gesellschaften ist bei manchen Anbietern die Rede. Wer kennt nicht die bekannten Steuermodelle von Google und Co, die mit Hilfe von ihren holländischen Holding-Gesellschaften nur 2.5% an Steuern bezahlen.

Soziale Verantwortung fängt zu Hause an. Es ist lobenswert, einem südamerikanischen Plantagenarbeiter anstatt den ortsüblichen 3 Euro 6 Euro pro Tag zu bezahlen. Aber ganz ehrlich, das sieht stark nach kostengünstiger Kosmetik aus. Soziale Verantwortung heißt, auch zu Hause Jobs zu schaffen und einen fairen Gewinnanteil zu Hause zu versteuern. Ansonsten ist die Sache mit der sozialen Verantwortung nur eine Show und dient dazu, Investoren zu beeindrucken.

Ehrlichkeit als Unternehmen heißt, offen über seine Geschäftspraktiken zu sprechen. Nicht zu verschweigen, dass man Steuersparmodelle anwendet weil man zu Recht befürchtet, dass der deutsche Investor das nicht so spannend findet. Dann sind einem die eiskalten aber ehrlichen Wallstreet-Banker schon lieber. Soziale Verantwortung predigen, aber nach dem Motto „Gier ist geil“ handeln – das ist eben schon ein Widerspruch und doppelbödige Moral seitens der Anbieter und der Investoren.

Man stellt sich dann als Anleger unweigerlich die Frage, ob auch in anderen Bereichen ökonomisch mit der Wahrheit umgegangen wird. Egal, wie schön die Broschüre ist und lachende Indios auf der Plantage präsentiert.

Fazit: Gehen Sie als Anleger den Dingen auf den Grund. Lassen Sie sich nicht erzählen, dass Mitgefühl und soziale Verantwortung die Unternehmenskultur bestimmen, wenn es am Ende doch nur die Profitgier ist. Am Ende kommt nämlich immer der Anleger unter die Räder.

Ranchinvest betreibt Büros und Betriebe in den Hochsteuerländern Deutschland, England und USA. In den USA ist der Körperschaftssteuersatz noch höher, als in Deutschland. Sämtliche Gewinne der Gesellschaft werden in einer der drei Länder versteuert. Unsere Mitarbeiter verdienen ortsübliche Löhne, die nicht niedrig sind.

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Waldanbieter 1

Waldanbieter 1

Waldanbieter 2

Waldanbieter 2

Olivenbäume

Olivenbäume

Wir meinen: Keine Macht den Spekulanten!

Keine Tricks, keine Gimmicks, keine komplexen Finanzprodukte. Keine schwer durchschaubaren Risiken, keine fragwürdigen Produkte. Keine Manager! Keine Ausreden, kein Wenn und Aber. Keine undurchsichtigen Geschäftspraktiken.

Was wir tun ist simpel: Wir sind eine deutsche Familie und produzieren Angusbeef in 100% artgerechter US-Weidehaltung und verkaufen unsere Premium Steaks online. So wie Amazon, eben nur für Steaks.

Wir laden Überzeugungstäter ein, sich an unserem Erfolg und unserem Familienunternehmen über eine einfach durchschaubare Sachwertanlage gemeinsam zu beteiligen.

Wir wollen Investoren begeistern und wir wollen Investoren, die von unserem Geschäftsmodell begeistert sind. Investoren, die an gesunde Ernährung glauben und nachhaltiges Wirtschaften zu schätzen wissen.

Wir sind ehrlich, geradeaus und offen – typisch deutsch eben. Wir haben einen top-kompetenten Vorstand mit viel Erfahrung, der sich darum kümmert, dass unsere Investoren perfekt und zuvorkommend betreut werden.

Das ist Ranchinvest. Machen Sie mit?