Die 5-Punkte-Nachhaltigkeitsgarantie von Ranchinvest

Unsere Investoren suchen eine nachhaltige Geldanlage. Aber was bedeutet Nachhaltigkeit konkret?

Anlegern von Ranchinvest liegt die Nachhaltigkeit besonders am Herzen. Wer bei Ranchinvest investiert, dem sind neben einer soliden Rendite vor allem auch die Idee und das Konzept der Anlage wichtig. Es geht eben nicht nur ums Geld, sondern darum, Geld bzw. Kapital sinnstiftend und sinnvoll einzusetzen.

nachhaltigkeitsgarantie

Was aber bedeutet Nachhaltigkeit konkret? Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und in der Tierhaltung? Wie wird das Ideal in die Realität umgesetzt?

Auf die üblichen Zertifikate ist oft kein Verlass. Oder wussten Sie, dass auch ein Betrieb der reine Stallhaltung praktiziert ein Bio-Zertifikat in der EU erhalten kann, solange es sich um einen Kleinbetrieb handelt (90% der landwirtschaftlichen Betriebe sind Kleinbetriebe).

Ranchinvest garantiert für seine Betriebe daher die Nachhaltigkeit anhand von fünf einfachen, klaren Kriterien, die wir hier vorstellen.

Ranchinvest garantiert für alle Betriebe:

Wir praktizieren traditionelle, bäuerliche Landwirtschaft und Viehzucht – ohne Gentechnik, ohne Kraftfutter, ohne Antibiotika, ohne Wachstumshormone und ohne Massentierhaltung.

1. Ohne Gentechnik

Gentechnik im Kontext der Nutztierzucht- und Haltung ist in erster Linie eine Futterfrage. Denn: In der Landwirtschaft und für die Lebensmittelproduktion kommen gentechnisch veränderte Nutztiere bisher nicht zum Einsatz. Die Verfahren, mit denen sie erzeugt werden, sind bislang aufwändig und weisen eine geringe Erfolgsquote auf. Mit Ausnahme von Lachsen in Nordamerika ist eine Markteinführung von Lebensmittelprodukten aus gv-Tieren in naher Zukunft nicht zu erwarten.

Umso größer allerdings ist die Bedeutung der Gentechnik in der Futterproduktion. Da Kraftfutter auf Mais oder Soja basiert, kommen gentechnisch veränderte Organismen in der Landwirtschaft laufend als Tierfutter zum Einsatz.

Da Ranchinvest ganz auf den Einsatz von Kraftfutter verzichtet (wir füttern Gras und Wasser), kommt in den Betrieben von Ranchinvest auch kein gentechnisch hergestelltes Futter zum Einsatz.

Nicht zu verwechseln mit der Gentechnik sind jahrhundertelange bäuerliche Zuchtbemühungen, durch die die Tiere den jeweiligen regionalen Klimaverhältnissen und geographischen Besonderheiten angepasst wurden.

2. Ohne Kraftfutter

Kraftfutter muss aus drei Gründen als problematisch betrachtet werden und wird daher garantiert in Ranchinvest-Betrieben nicht verwendet: Kraftfutter wird wie bereits oben erwähnt in der Regel mit Genmais und Gensoja produziert. Wir stehen der Gentechnik skeptisch gegenüber und werden alleine aus diesem Grund kein Kraftfutter verwenden.

Zweitens werden für den Mais- und Sojaanbau große landwirtschaftliche Flächen benötigt. Dies führt zu grotesken Monokulturen, die für die Umwelt und das Ökosystem schädlich sind. Daneben werden gigantische Mengen an Wasser und fossiler Energie für die Produktion und den Transport von Mais und Soja verwendet. Und am schlimmsten ist, dass riesige Regenwald-Flächen für den Anbau insbesondere von Soja vernichtet werden, insbesondere in Brasilien.

Drittens und letztens halten wir den Einsatz von Kraftfutter für Tierquälerei: Das Verdauungssystem von Rindern ist auf den hohen Stärkegehalt des Kraftfutters nicht ausgelegt. Permanente schmerzhafte Magen-Entzündungen sind die Folge und erfordern wiederum die Zugabe von Antibiotika.

3. Ohne Antibiotika

Antibiotika kommen in der industriellen Landwirtschaft und Nutztierzucht in großem Stile zum Einsatz. Dabei werden Antibiotika dem Futter beigemischt, um die oben beschriebenen Entzündungen durch nicht artgerechte Fütterung zu bekämpfen.

Des Weiteren sind Tiere, die nur im Stall aufwachsen bzw. dichtgedrängt auf Futterplätzen ihr Dasein fristen, durch mangelnde Hygiene viel eher Infektionskrankheiten ausgesetzt. Dem wird ebenfalls mit der Zugabe von Antibiotika zum Futter vorgebeugt.

Der Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht hat schlimme Auswirkungen für den Menschen: Er ist ein Grund für die zunehmende Resistenz  von Erregern gegen Antibiotika und kann diese „Wunderwaffe“ der Medizin erheblich in ihrem Nutzen für die Menschheit schwächen.

Ranchinvest verzichtet daher ganz auf die präventive Gabe von Antibiotika in unseren Betrieben. Dabei liegt auf der Hand, dass ein einzelnes tatsächlich erkranktes Rind auch bei uns vom Tierarzt Antibiotika verabreicht bekommt.

4. Ohne Wachstumshormone

Hormone zur Wachstumsbeschleunigung sind in Deutschland unzulässig. Solche Hormone führen wie Dopingmittel bei Sportlern dazu, dass die Tiere mehr Muskelmasse aufbauen – in kürzerer Zeit. In den USA sind Wachstumshormone bei Mastschweinen und -rindern ebenso wie bei Milchkühen erlaubt, in der EU hingegen verboten. Die EFSA (die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde) vertritt die wissenschaftliche Einschätzung, dass diese Wachstumshormone krebserregend und erbgutschädigend sind.

Aber: Weil Wachstumshormone zur Leistungssteigerung in der EU verboten sind, besteht der weit verbreitete Irrtum, Hormone seien in der Tierhaltung insgesamt verboten. Doch Sexualhormone sind in der Tierzucht auch hierzulande erlaubt. Und: Für das Fleisch der behandelten Tiere besteht keine Höchstgrenze für Hormonrückstände.

Viele Hormone unterlagen bei ihrer Marktzulassung keiner Umweltprüfung. Die Hormone gelangen aber  mit der Gülle in die Umwelt und belasten Böden und Gewässer. Man befürchtet eine Gefährdung des Menschen und der Tiere. Beim Menschen wird seit einigen Jahren ein Anstieg hormonabhängiger Krebsarten festgestellt. Auch Fruchtbarkeitsprobleme bei Männern und Frauen sowie eine immer früher einsetzende Pubertät werden beobachtet.

Aufgrund der fehlenden Daten zum Einsatz von Sexualhormonen in der Zucht sind die gesundheitlichen Risiken, die sich daraus ergeben, jedoch schwer zu quantifizieren.

Ranchinvest verzichtet in seinen Betrieben ganz auf die Zugabe jedweder Hormone, vor allem aber auf die Zugabe von Wachstums- und Sexualhormonen.

5. Ohne Massentierhaltung

Massentierhaltung ist grausam und inhuman.

Mastrinder verbringen oftmals ihr ganzes Leben in intensiver Stallhaltung auf Vollspaltenböden. Hier hat ein 600 kg Mastbulle lediglich drei Quadratmeter Platz. In dieser drangvollen Enge ist natürliches Verhalten nicht mehr möglich. Verhaltensstörungen sind die Folge.

Zudem wird mehr als ein Drittel der Kühe in Anbindehaltung gehalten. Artgemäße Bewegungs- oder Verhaltensweisen sowie das Pflegen von Sozialkontakten sind hierbei unmöglich. Durch die Vollspaltenböden kommt es zu Gelenk- und Klauenverletzungen. Besonders betroffen sind zudem die Schwanzspitzen, die sich durch Trittverletzungen schnell entzünden. Fünfzig bis neunzig Prozent der Tiere sind davon betroffen.

Auch die Laufstallhaltung führt zu Stress, weil rangniedrigere Tiere Ranghöheren nicht ausweichen können. Um die Tiere enger halten zu können werden ihnen als Kälbern die Hörner entfernt. Dieser Vorgang ist schmerzhaft, denn die Hörner sind von Nerven durchzogen und durchblutet. Nach achtzehn Monaten ist die intensive Rindermast beendet. Die Weidemast dauert in der Regel zwei Jahre.

Ranchinvest garantiert die artgerechte, stressfreie Weidehaltung für alle Tiere und zu jeder Zeit. Die Tiere in unseren Betrieben sind ganzjährig auf der Weide, im Sommer wie im Winter.