Nicht immer gleich so heiß, Schatz!

Christina Kirchhof | 06. Mai. 2014 | Keine Kommentare
steak wagyu black angus

 

Woran bemerkt man, dass die Grillsaison begonnen hat?!  Sie setzen sich an einem schönen Samstagnachmittag in den Park, wollen die Sonne genießen und sehen vor lauter Bratwurst Rauchschwaden…nichts!

Übermotivierte Hobbygriller versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen oder wahlweise die Vorherrschaft an der Grillzange zu erobern. Nicht selten gibt es zu trockene Brüstchen vom Huhn oder verkohlte Würstchen.

Grillen ist kein Hexenwerk und auch keine Teilchenphysik, aber die gängige Praxis mit Feuer an, Würstchen drauf, ist nicht gut für die Gesundheit und schmeckt, seien wir doch ganz ehrlich nicht immer so, wie wir uns das wünschen.

Nun ich verrate euch das Geheimnis beim Grillen: nehmt euch ein Bier, lehnt euch zurück und warten sie ab. Hektik ist hier fehl am Platz.

Aber mal ganz ehrlich jetzt. Was braucht man eigentlich für einen Grillabend? Richtig erst einmal einen Grill. Da sollte es vielleicht ein Kugelgrill sein, denn der erlaubt verschiedene Techniken des Grillens:

das direkte oder das indirekte Grillen.

Beim direkten Grillen liegt das Grillgut direkt über den Kohlen. Das heißt, die Hitze liegt bei 300º und das Grillgut wird sehr schnell knusprig. Diese Methode lohnt sich aber nur bei allem, was zwischen 10-20 min auf dem Grill liegt. Also Würstchen, Burger, Putensteak oder Schweinekotelett.

Ein Rindersteak hat hier nichts verloren. Da sind nach 10 Grillzeit die Nerven des selbsternannten Grillmeisters durch, aber nicht die Steaks.

Deshalb gibt es das indirekte Grillen. Oder auch Grillen für Fortgeschrittene genannt. Hier ist die Grillkohle rechts und links platziert. In der Mitte liegt das Grillgut. Darunter eine Schale, die das Fett auffängt. Der Deckel wird geschlossen. Dadurch wird die Hitze reflektiert und das Fleisch gar gleichmäßig bei einer Temperatur von 180º-200º.

Der Deckel darf dabei nicht geöffnet werden. Das ist wohl die schlechte Nachricht für alle Ungeduldigen im Grillprozess. Aber hey, ihr habt dafür mehr Zeit Bier zu trinken und mit euren tatsächlichen Gästen zu reden.

Schöne dicke Steaks von vier bis sechs Zentimeter am besten erst kurz direkt grillen und dann indirekt 20 min duchgaren lassen.

Die absolute Überflieger und Profiliga Kategorie ist natürlich das BBQ aus den USA und das wird mit dem Smoker gemacht.  Aber dazu kommen wir später!

 

Hier ein Video, wo der Unterschied zwischen direktem- und indirektem Grillen gut erklärt wird. So sieht auch ein richtiger Kugelgrill aus.

 

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