The organic dream – der US-amerikanische Markt für Bio-Produkte wächst kontinuierlich

Christina Kirchhof | 17. Februar. 2014 | Keine Kommentare
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Mein letzter Blogeintrag hatte sich ja vornehmlich mit dem wachsenden Markt für biologisch produzierte Lebensmittel  in Deutschland auseinandergesetzt. Da ich es nicht bei allein Deutschland belassen und zeigen will, dass der Bedarf nach biologisch produzierten Lebensmitteln auch in Übersee steigt, wollte ich auf die Entwicklung des Marktes in den Vereinigten Staaten schielen und schauen, was es für Entwicklungen gibt.

Wie ich schon erwähnte, ist der US-amerikanische Markt für biologische Lebensmittel, der weltweite größte. Nirgendwo anders werden so viele biologisch erzeugte Lebensmittel konsumiert. Die Organic Trade Association schätze 2012, dass 81% der Amerikaner Bio-Produkte mindestens ein paar Mal im Jahr kauften. Wie auch in Deutschland, gaben amerikanische Konsumenten zwischen 2010 und 2012 7,67 % mehr für Bio-Lebensmittel aus. Das gestiegene Bewusstsein und die Inlandsproduktion lassen vor allem im Westen der USA einen kontinuierlichen Anstieg beobachten. Die United States Organic Food Market Forecast & Opportunities sagt eine weitere kontinuierliche Wachstumsrate des Marktes um 14% bis 2018 voraus. In einem Sektor, der sonst eher stagniert und wenig Zuwachs zu verzeichnen hat, ist Bio auch in den Vereinigten Staaten einer der wenigen Märkte der stabile Zuwächse melden kann. Der Bildungs-und Restaurantsektor tragen, laut der Studie, in hohem Maße zum Wachstum des Marktes für Bio-Lebensmittel bei. Immer mehr Universitäten und Restaurants bieten im Zuge des gesteigerten Bewusstseins für nachhaltige und gesunde Lebensmittel Bio-Produkte an. Der Umsatz mit Bio-Produkten betrug 2012 über 81,3 Mrd. US Dollar, 13,5 % mehr als im Jahr zuvor. Zwischen 2002 und 2011 stieg die regionale Bio-Produktion um 240 %. Die konventionelle Produktion nur um ganze 3%.

Der Bedarf nach Lebensmitteln die biologisch produziert wurden, steigt als auch in den Vereinigten Staaten an. Gleichzeitig pflegen die Amerikaner die schlechtesten Essgewohnheiten seit 2008. Es ist an der Zeit eine systemische Richtungsänderung vorzunehmen. Es reicht nicht frittierte Kartoffelchips mit gebackenen zu ersetzen, sondern wieder den Geschmack von natürlichen, hochqualitativen Lebensmitteln zu entdecken.

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