Uncle Sam is back

Christina Kirchhof | 11. März. 2014 | 2 Kommentare
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Die meisten meiner Blogs drehen sich ja ums Essen, Nachhaltigkeit, Rinderhaltung, Landwirtschaft oder ähnliches. Alle diese Posts zielen darauf ab, dass wir uns als Verbraucher bewusst werden müssen, mit unserem Handeln die Zukunft beeinflussen zu können.

Das nachhaltige Unternehmen wie ranchinvest erfolgreich sind, hängt aber nicht nur von inneren Faktoren ab, sondern auch von Entwicklungen, die wir nicht beeinflussen können. Wie z.B. die Entwicklung der Wirtschaft in den USA und Deutschland. Denn wo eine wachsende Wirtschaft existiert, sind die Menschen auch bereit, mehr Geld in hochwertige Lebensmittel zu investieren. Die amerikanische Wirtschaft spielt für Ranchinvest natürlich eine entscheidende Rolle. Der Markt für konventionell produziertes Rindfleisch in den USA schrumpft kontinuierlich, der für Bio-Fleisch jedoch wächst. Mit ihm auch die Preise für Weidefleisch, wie die USDA nachweisen konnte.

Dass es der USA wirtschaftlich wieder besser geht liegt zum einen an der Finanzspritze der Federal Reserve Bank, welche billiges Geld auf den Markt pumpt und die steigende Unabhängigkeit der USA von Energieimporten. Die Arbeitslosenquote ist auf ein Rekordtief von 6,6% gesunken und die Konsumlaune der Amerikaner ist wieder angeregt.

Einer der wichtigen Motoren in der positiven Entwicklung, sind die zwei größten Staaten der USA, Kalifornien und Texas. Mit zwei sehr unterschiedlichen Modellen, schaffen beide Staaten die Wirtschaft der USA anzukurbeln. Texas setzt auf weniger Staat, mehr freier Markt. Keine Einkommenssteuer, günstige Lebenshaltungskosten, die Unternehmensgründung erfolgt unbürokratisch. Nicht umsonst sind allein in den vergangenen vier Jahren 1,3 Millionen Menschen nach Texas gezogen. Der Bundesstaat boomt, er hat so viele Jobs geschaffen, wie kein anderer. Das macht ihn zum Vorbild für die ganze USA. Das Kürzel GIT ( Gone to Texas) aus dem 19.Jahrhundert, welche sich verarmte Bauern aus dem Norden auf ihre Farmen ritzten, bevor sie sich in den Süden aufmachten, gilt wieder etwas.

Nach der Krise 2008 und der langen Konjunkturflaute, erholt sich die US-amerikanische Wirtschaft langsam. Sie ist bei weitem noch nicht stabil, der harte und lange Winter, der zu einer leichten Konjunkturflaute geführt hatte zeigt das. Dennoch befindet sich die Wirtschaft auf einem guten Weg. Das Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal des letzten Jahres um 4,1% zu, im vierten Quartal um 3,2%.

Das geplante Freihandelsabkommen, welches zwischen der EU und den USA vereinbart werden soll, würde es amerikanischen Produzenten einfacher machen, auf z.B. den deutschen Markt zuzugreifen und ihre Produkte zu vertreiben. Gute Aussichten also für ein Unternehmen, welches in den USA angesiedelt ist und plant international, aber vor allem in der EU seine landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu verkaufen.

2 Kommentare

  1. Warzecha sagt:

    Gute Idee ” Good Luck ”

    Bitte gerne Infos & newsletter schicken

    Gruss
    Rainer M. Warzecha

    • Magnus Sauerborn sagt:

      Hallo Herr Warzecha,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Eine Email mit weiteren Infos ist auf den Weg zu Ihnen.

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